Bei der Installation von Infrarotfenstern handelt es sich wie bei der Verwendung persönlicher Schutzausrüstung um ein Verfahren, die Risiken in Zusammenhang mit einer bestimmten Aufgabe zu verringern.
Das Duden Fremdwörterbuch definiert den Begriff "Risiko" als "Wagnis, Gefahr oder Verlustmöglichkeit bei einer Unternehmung". Die Installation eines Infrarotfensters trägt zwar zur Minderung des Risikos bei; um es adäquat zu quantifizieren, müssen wir jedoch für die jeweiligen Endanwendungen die jeweils bestgeeignete der verschiedenen verfügbaren Optikoptionen verwenden.
Da die Strahlungsenergie von Lichtbögen nicht nur spannungsabhängig ist, ist es nicht sinnvoll, Spannungsgrenzen für die Auswahl von Infrarotfenster festzulegen, sofern die Spannung nicht zu gering ist, um einen Lichtbogen auszulösen und/oder aufrechtzuerhalten.
Klicken Sie hier, um eine Auswahlmatrix für das optische Material von Infrarotfenstern anzuzeigen, die auf den Anforderungen für die Endanwendung und den Spezifikationen des Host-Geräts basiert.
Ordnungsgemäße Prüfung von Infrarotfensteroptiken und Befestigungsverfahren
Infrarotfenster sollten mindestens auf ihre Fähigkeit geprüft werden, den bei der Endanwendung durch Lichtbogenüberschlageffekte auftretenden Kräften standzuhalten.
In Bezug auf Infrarotfenster müssen drei primäre Effekte von elektrischen Lichtbogenüberschlägen berücksichtigt und geprüft werden, damit das Infrarotfenster sich zur nachhaltigen Verminderung des Risikos und der Verletzungsgefahr eignet.
- der Anstieg des internen statischen Drucks
- dynamische "thermoakustische" Welleneffekte
- Wärmestromeffekte
Ohne Lichtbogenüberschlagprüfung ist es nicht möglich, die Risiken in Zusammenhang mit der Verwendung eines Geräts mit Infrarotfenster zu beurteilen. Geräte, die nicht auf ihre Lichtbogenbeständigkeit geprüft wurden, müssen als anfällig betrachtet werden, sodass die vollständige persönliche Schutzausrüstung getragen werden muss.
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